Das Kraut gegen Haarausfall

Was der Frau die Gesichtsfalten, ist dem Manne der Haarausfall. Durch Haarausfall wird dem vielleicht noch jungen Mann oft zum ersten Mal bewusst, dass er nun sichtlich altert. Manchem brachte dies schon Komplexe ein, andere kaschieren den Makel selbstironisch, aber Fakt ist, dass es Männer mit schütterem Haar schwerer haben. Studien belegen, dass Männer mit Haarausfall seltener zu Vorstellungsgesprächen für den neuen Job eingeladen werden und auch Frauen finden Glatzköpfige häufig weniger anziehend. Um den Haarausfall behandeln zu können und zwar endgültig, muss man sich aber erst einmal klar machen, welche Art Haarausfall man hat. Wie weit ist man bereit für volles Haar zu gehen. Bis zur Haarverpflanzung? Mit dem Extrakt eines alten Indianerkrautes kommt die Homöopathie daher.

Haarausfall kann erblich sein, ein Krankheitsbild oder das Zeichen einer unausgewogenen Ernährung. Bei der erblichen Variante produziert der Körper eine bestimmte Form Testosteron (Dehydrotestosteron) im Übermaß. Dieses Hormon ist normalerweise eine Triebfeder der Entwicklung zu einem männlichen Embryo, mit allem, was dazu gehört. Auch die maskuline Pubertät wird dadurch gesteuert. Der letzte Weg ist die Haarverpflanzung, aber Homöopathie und Medizin bieten attraktive Alternativen. Im Gespräch ist besonders das Extrakt der nordamerikanischen Indianerpflanze "Traubensilberkerze". Neuste Untersuchungen ergeben, dass Präparate aus dieser Pflanze einen neuen Haarwuchs ankurbeln und dem Haar außerdem neue Stärke verleihen. Ein östrogenähnliches Hormon in dem Kraut wirkt der Wirkung des Testosteron entgegen. Auch Frauen in den Wechseljahren könnten sich von typischen Beschwerden der Menopause, wie eben Haarausfall und Bartwuchs, Linderung verschaffen.
Bis hierhin sollte man eher von einem Phänomen, als von einer Krankheit sprechen. Kritischer wird es bei Nährstoffmangel und Krankheitsbildern, wie dem, vermutlich bakteriell bedingten, kreisrunden Haarausfall. Auch Stress unterstützt den diese Form. Eine Haarverpflanzung kommt bei der letzteren Krankheit nicht in Frage, da die neuen Haarwurzeln vermutlich abgestoßen werden. Eher wird eine Immuntherapie eingesetzt. Vitamin- und Eisenmangel, sowie Stress, Bulimie oder Medikamentenmissbrauch können ebenfalls verstärkten Haarausfall in Gang setzen. Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit einem ausgeglichenen Lebenswandel und Therapien gegen Eßstörungen und Suchterkrankungen stoppen den Ausfall. Entstandene Schäden können hier durch die Haarverpflanzung kaschiert werden.

Fazit: Einer Behandlung, auch den privaten "Experimenten", muss immer die genaue Diagnose zuvorkommen, um nicht mehr zu Schaden als zu helfen. Eine homöopathische Alternative wie die Traubensilberkerze ist allemal besser als eine kostspielige Haarverpflanzung und auch eine schonender Art der Haar Behandlung